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Zuschüsse für Schulen

Über die Hälfte der Baukosten kommt vom Land

20.07.2012 - ULM/BIBERACH - „Gute Nachrichten für unsere Region“, vermelden die SPD-Abgeordneten Martin Gerster MdB und Martin Rivoir MdL. Grund sind die Investitionszusagen für Schulbauten in der Region. „Unsere Schüler und Lehrer können sich freuen, denn damit werden zukunftsfähige Rahmenbedingungen fürs Lernen geschaffen“, so der Biberacher Bundestagsabgeordnete Gerster.

„Insgesamt wird der Schulhausbau im Land dieses Jahr von der grün-roten Landesregierung mit 57,6 Millionen Euro aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs gefördert“, teilte Gersters Ulmer Landtagskollege Rivoir mit. Im Betreuungsgebiet der beiden Abgeordneten (die Kreise Biberach, Ravensburg, Bodensee und Sigmaringen) liegt die geförderte Bausumme an neun Schulen bei 14,27 Millionen Euro mit einem Förderanteil von über der Hälfte. Förderfähig sind schulische Um-, Neu- sowie Erweiterungsbauten und Voraussetzung ist entsprechender Bedarf, beispielsweise wegen gestiegener Schülerzahlen oder Ersatz für Räume, die nicht mehr den schulischen Anforderungen entsprechen. Enthalten sind darin auch 271.000 Euro für die neue Aulendorfer Grundschule aus dem Sonderförderungsprogramm für Ganztagsschulen. Voraussetzung hierfür sind ein Ganztagsbetrieb mit Mittagessen an mindestens drei Tagen in der Woche und ein pädagogisches Konzept für den Ganztagsbetrieb.
Zuschüsse erhalten dieses Jahr insgesamt 62 Bauprojekte im Land. Darauf haben sich Kultusministerium, Finanzministerium und Innenministerium mit den kommunalen Landesverbänden (Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag Baden-Württemberg) verständigt. Bei der Vergabe der Fördermittel für den Schulhausbau wurden alle Schularten berücksichtigt.

   

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