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Politische Arbeit vor Ort

Themen und Materialien

FC Bundestag
Martin Gerster im Gespräch

Mein wichtigstes Dauerthema im Wahlkreis 292 Biberach ist die Verkehrsinfrastruktur. Wie Bürger und Unternehmen in der Region halte auch ich es für unabdingbar, hier etwas zu bewegen. Aufgrund des ländlichen Flächencharakters der Region ist es unbedingt erforderlich, die Infrastruktur zu stärken. 

Mir ist ein besonderes Anliegen, dass die Südbahn Ulm - Friedrichshafen zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert wird. Die grün-rote Landesregierung hat dazu bereits Gelder in den Landeshaushalt eingestellt und damit zum Ausdruck gebracht, welch hohe Priorität in Stuttgart die Südbahn einnimmt. Enttäuschend ist aber, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung entgegen aller Beteuerungen ihrer Abgeordneten die Südbahn im Investitionsrahmenplan nach hinten geschoben hat. Aufgrund dieser Fehlentscheidung ist zu befürchten, dass sich der Ausbau und die Elektrifizierung länger verzögert als ursprünglich versprochen.

Die Gemeinden in der Region kämpfen außerdem seit Jahrzehnten für Ortsumgehungen. In der Vergangenheit konnte  unter meiner Mitwirkung hier bereits einiges in Bewegung gebracht werden. So wurde die Umfahrung von Uttenweiler (B 312) bereits 2008 fertiggestellt. Die Ortsumfahrung von Unlingen (B 311) ist bereits planfestgestellt, befindet sich jedoch noch nicht im Bau. Hier ist die schwarz-gelbe Bundesregierung am Zug. Es ist aber zu befürchten, dass der Spatenstich aufgrund falscher Prioritätensetzung in Berlin der Baubeginn erst in Jahren erfolgen kann.

Östlich von Biberach soll eine funktionierende West-Ost-Achse geschaffen werden, wofür die verschiedenen Varianten der Umfahrungen von Ringschnait, Ochsenhausen, Erlenmoos und Edenbachen geprüft und aufeinander abgestimmt werden müssen. Die Prüfungsergebnisse werden voraussichtlich im Februar 2012 vorliegen.

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Im Jahr 2008 sorgte der Neuzuschnitt der Bundestagswahlkreise in Südwürttemberg für Diskussionen. Nötig wurde sie, weil die Bevölkerungszahl je Wahlkreis nicht zu sehr vom Durchschnitt abweichen darf, sonst wäre die Wahl ungültig. Da im Lauf der vergangenen Jahre viele Menschen nach Südwürttemberg gezogen sind, musste ein zusätzlicher Wahlkreis geschaffen werden. Seit 2008 bildet der Landkreis Ravensburg einen eigenen Wahlkreis mit Ausnahme der Gemeinden Bad Wurzach, Kisslegg, Aitrach und Aichstetten, die beim Wahlkreis Biberach blieben.

Im Wahlkreis Biberach ist viel in Bewegung und es gilt, noch vieles zu bewegen. Um Ihnen Hintergrundinformationen zu den wichtigsten Entwicklungen an die Hand zu geben, habe ich hier Dokumente und Materialien zusammengesellt.