Martin Gerster MdB: „Infrastruktur modernisieren, Energiekosten senken – so gewinnen wir Unterstützung für den Klimaschutz.
Neue Flutlichtmasten für den SV Schemmerhofen, eine Fahrradstraße in Kißlegg, moderne Straßenbeleuchtung in Laupheim oder ein Energiemanagement für Bad Wurzach: Mit insgesamt 6,6 Millionen Euro hat der Bund in den letzten acht Jahren zahlreiche konkrete Klimaschutz-Vorhaben im Wahlkreis Biberach gefördert. Das berichtet der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster auf Basis von aktuellen Zahlen des zuständigen Projektträgers „Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG)“. Knapp 100 Einzelvorhaben wurden bisher unterstützt, fast alle im Rahmen der sogenannten „Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)“. Davon profitierten mehrere Schulen, die Stadtwerke und der Landkreis Biberach, gemeinnützige Träger, über 50 Gemeinden und Dutzende Sportvereine.
„Die jetzt vorliegenden Zahlen zeigen: Die Förderprogramme des Bunds für Investitionen in den Klimaschutz werden sehr gut angenommen, immer mehr auch bei uns vor Ort. Vor allem in den letzten beiden Jahren konnten zahlreiche Vereine, Städte und Gemeinden im Wahlkreis Biberach mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung Modernisierungen vornehmen. Sie verbessern dadurch nicht nur die CO2-Bilanz und helfen dem Klima, sondern sparen dauerhaft bares Geld bei den Energiekosten“, freut sich Martin Gerster.
Die größte Förderung erhielt die Stadt Biberach aus dem Programm „Natürlicher Klimaschutz in ländlichen Kommunen“: Knapp 2,7 Millionen Euro hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags für das Projekt „Naherholungsgebiet Wolfental – grüne Lunge Biberachs“ auf Initiative von Martin Gerster im Frühjahr 2024 beschlossen. Neben Artenvielfalt und Renaturierung trägt das Projekt auch zum Starkregen- und Hochwasserschutz und zur Frischluftversorgung der Stadt bei.
„In der schwarz-roten Bundesregierung stärken wir die Arbeit der Nationalen Klimaschutzinitiative und haben die Mittel dafür im Bundeshaushalt deutlich aufgestockt. Klimaschutz sollte nicht endlos diskutiert und schon gar nicht von Rechten oder Lobbyisten zum Kulturkampf-Thema aufgebauscht werden. Wir brauchen stattdessen einen Rahmen aus klaren Vorgaben, Anreizen und finanzieller Unterstützung, dass Klimaschutz vor Ort angepackt und sichtbar wird – und die Leute sehen, dass sich solche Investitionen für Menschen und Umwelt lohnen. Für den Fußballverein genauso wie für den städtischen Haushalt, für die Stadtwerke, für unsere Unternehmen und natürlich auch für private Haushalte“, ist Martin Gerster überzeugt.
Der Bundestagsabgeordnete ergänzt abschließend: „Im Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität, das die SPD noch vor der schwarz-roten Regierungsbildung durchgesetzt hat, sind zusätzlich 100 Milliarden Euro für den Klima- und Transformationsfonds, den sogenannten KTF enthalten. Damit haben wir das zentrale Finanzierungsinstrument für Klimaschutz und den klimaneutralen Umbau unserer Wirtschaft aus gutem Grund noch einmal deutlich gestärkt: Erneuerbare Energien und klimaneutrale Technologie sind unsere Zukunft, davon bin ich felsenfest überzeugt. Indem wir die Menschen dabei unterstützen, Infrastruktur zu modernisieren und Energiekosten zu senken, gewinnen wir dafür auch ihre Unterstützung.
