Industriepolitisch notwendig, klimafreundlich und sozial verträglich: Die Bundesregierung setzt einen wichtigen Impuls für eine sozial gerechte Mobilitätswende und für den Autostandort Baden-Württemberg. Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster kommentiert: „Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen in Oberschwaben diese Förderung nutzen. Dieses Programm tut etwas für unsere Umwelt, unsere Automobilindustrie, unsere energiepolitische Unabhängigkeit von anderen Ländern sowie für Haushalte und Familien, die sich ohne Unterstützung noch kein Elektroauto leisten konnten.“

Der Deutsche Bundestag hat beschlossen, dass Privatpersonen beim Umstieg auf klimafreundliche Mobilität mit Zuschüssen zwischen 1.500 und 6.000 Euro unterstützt werden. Gefördert werden Kauf und Leasing von Neufahrzeugen mit rein batterieelektrischem und reichweitenverlängertem Antrieb sowie mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Anträge können seit dem 19. Mai, rückwirkend zum 1. Januar 2026, digital gestellt werden.  

Die Förderung ist nach Haushaltsjahreseinkommen und Kinderanzahl sozial gestaffelt. Dies ist Martin Gerster besonders wichtig: „Gerade bei uns in Oberschwaben, wo wir auf das Auto angewiesen sind, wollen wir alle bei einer zukunftsgerichteten Mobilitätswende mitnehmen. Daher finde ich es richtig, dass die soziale Staffelung des Förderprogramms besonders den Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen sowie Familien den Umstieg erleichtert.“

Zudem, so Gerster: „Die Förderlinie ist ein wichtiger Anschub für unsere heimische Automobil- und Zulieferindustrie, die starke Elektroautos im Angebot hat. Außerdem bringt uns diese Unterstützung für die Elektromobilität einen weiteren Schritt voran in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und damit auch von den Energielieferungen anderer Länder. Das ist angesichts der gegenwärtigen fossilen Energiekrise – nicht erst seit dem Irankrieg – ein starkes Signal.“

Bildquelle: Maurice Weiss